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Zweimal ein deutliches Ja

Dorfplatzansicht Igis von oben. (Visualisierung: Fromm & Partner/Tuor Architektur) Bild: Fromm & Partner/Tuor Architektur
Die mit 124 anwesenden Stimmberechtigten sehr gut besuchte Landquarter Gemeindeversammlung vom Donnerstag hatte über zwei wegweisende Projekte zu befinden.

Der Verpflichtungskredit für die Gesamterneuerung der Leichtathletikanlage Ried über 2,89 Millionen Franken wurde mit 117 zu nur 3 Gegenstimmen gutgeheissen. Von den Gesamtkosten übernimmt die Stadt Chur 750 000 Franken. Nach dem Ja in Landquart werde der Kanton noch im Frühling über die Höhe des Beitrags entscheiden, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Nach ersten Berechnungen bleiben Landquart Restkosten von 1,177 Millionen Franken.

Ebenso deutlich wurde ein Verpflichtungskredit von einer Mil­lion Franken für die Neugestaltung des Dorfplatzes Igis genehmigt. Das von der Dorfplatzkommis­sion unter Hansjörg Gujan, Fredi Stocker und Urs Beck seitens der Bürgergemeinde sowie Curdin Brändli, Norbert Mittner und Lorenz Felix seitens der politischen Gemeinde erarbeitete Projekt wurde mit 114 Ja- zu 2 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen gutgeheissen. Die Bürgergemeinde hat schon im Dezember einen entsprechenden Kredit von vier Millio­nen Franken gesprochen.

Wird kein Referendum ergriffen, ist der Entscheid der Gemeindeversammlung bei beiden Projekten definitiv und es wird nicht zu einer Urnenabstimmung kommen. Gemeindevorstandsmitglied Aldo Danuser informierte über den Energierichtplan und durfte in der Folge das Label «Energiestadt» aus den Händen von Michael Casutt vom Amt für Energie und Verkehr Graubünden entgegennehmen. In der Re-Zertifizierung konnten 76,3 Prozent der möglichen Punkte erreicht werden.

H. Wyss