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Gesundheit
16.03.2021

Besuchsverbot in St. Galler Spitälern soll gelockert werden

In einem neuen Vorstoss aus dem St. Galler Kantonsrat wird eine Lockerung des Besuchsverbots in Spitälern verlangt. (Archivbild)
In einem neuen Vorstoss aus dem St. Galler Kantonsrat wird eine Lockerung des Besuchsverbots in Spitälern verlangt. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
In einem Vorstoss der SP aus dem St. Galler Kantonsrat wird eine Lockerung des Besuchsverbots in Spitälern verlangt, das seit Oktober gilt. Die einschneidende Massnahme beeinflusse die mentale Gesundheit vor allem von älteren Menschen, heisst es dazu.

Die St. Galler Regierung habe am 31. Oktober ein Besuchsverbot in Spitälern und Kliniken beschlossen, führte SP-Kantonsrat Dario Sulzer in seiner einfachen Anfrage vom 16. März aus. Am 12. Dezember sei es auf unbestimmte Zeit verlängert worden. Zwar könnten Ausnahmen bewilligt werden, dies werde aber von den Institutionen sehr unterschiedlich gehandhabt.

"Wenn Menschen über einen längeren Zeitraum nur mit grössten Bemühungen Besuche empfangen dürfen, beeinflusst dies die mentale Gesundheit", so der SP-Kantonsrat. Das Besuchsverbot sei nun bald fünf Monate alt. Die epidemiologische Lage erlaube eine Lockerung mit entsprechenden Schutzmassnahmen. Sulzer will von der Regierung wissen, ob geplant sei, das Besuchsverbot bald zu lockern.

Am Montag hatte die St. Galler Regierung in einer Mitteilung vom Bundesrat auf den 22. März diverse Lockerungen verlangt. Es ging dabei um die Aussen- und Innenräume von Restaurants, aber auch um kulturelle Veranstaltungen oder um Gottesdienste. Eine Lockerung eigener Massnahmen, etwa des Besuchsverbots in Spitälern, wurde dabei nicht erwähnt.

Vilan24/Keystone-SDA