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28.03.2021

Die 40. Prättigauer Talchronik ist «geschlüpft»

Die «Prättigauer Talchronik»: Zwischen der ersten, 128 Seiten umfassenden Ausgabe 1981 und dem druckfrischen Jubiläums-Exemplar liegen 40 Jahre. Bild: H. Wyss
Die Prättigauer Talchronik 2020 ist erschienen. Die 40. Ausgabe knüpft damit auch in einem Jahr, in welchem nichts mehr so war wie zuvor, nahtlos an die Vorgängerinnen an.

Ab Dienstag kommender Woche liegt sie vor, die Prättigauer Talchronik 2020. Auch wenn das Leben im vergangenen Jahr in so vielen Bereichen nicht mehr seinen gewohnten Gang nahm, haben die Chronistinnen und Chronisten es sich nicht nehmen lassen, die wichtigsten lokalen und regionalen Ereignisse zusammenzutragen. Auf über 230 Seiten haben sie bedeutende Geschehnisse und auch Begebenheiten von weniger Tragweite in Wort und Bild festgehalten. Die Gemeindepolitik, die Entwicklung in Wirtschaft und Tourismus, die Bautätigkeit in den Dörfern, die pandemiebedingt zurückgebundenen Bereiche Kultur und Sport, Freud und Leid haben im Jahrbuch ihren Platz gefunden, welches zum 40. Mal unter die Leserschaft gelangt.

Vier Jahrzehnte überlebt

Man könne sich fragen, ob es notwendig sei, «in unserer von riesigen Informationsflüssen geprägten Zeit mit dieser Talchronik noch eine Schriftenreihe ins Leben zu rufen», schrieb die «Gruppe Kulturelles» der Pro Prättigau im Vorwort zur ersten Prättigauer Talchronik über das Jahr 1981. Auf Anregung von Rolf Rauber-Bühler – dazumal Präsident der vorerwähnten Arbeitsgruppe – war im Herbst 1980 die Idee einer Prättigauer Talchronik mit der Berufung von 16 Gemeindechronisten in die Tat umgesetzt worden. «Ist es aber nicht so, dass gerade mit dem unermesslichen Nachrichten-Angebot unserer Zeit, mit Meldungen und Berichten aus aller Welt, unser eigenes Tun und Wirken zu einer vielfach unbeachteten Selbstverständlichkeit geworden ist? Dabei sind es aber eben diese Begebenheiten, oft Kleinigkeiten in allernächster Umgebung, die im Grunde genommen unser Leben, unsere Welt bedeuten. Und dies auch, wenn sie keine fetten Schlagzeilen hinterlassen.»

Allein die Tatsache, dass die Prättigauer Talchronik mit dem «Ausschlüpfen» der neusten Ausgabe vier Jahrzehnte überlebt hat, zeigt, dass ihre «Väter» richtig lagen. Zu den «Urhebern» der Prättigauer Talchronik zählt auch Fluri Aliesch. Als Mitglied der erwähnten Arbeitsgruppe und später während etlichen Jahren als Luzeiner Chronist hat er die Entwicklung des Nachschlagewerkes bis heute mitgestaltet. Es freut uns Chronistinnen und Chronisten deshalb ganz besonders, dass das Vorwort zur Jubiläumsausgabe von unserem unverwüstlichen «Verbindungsmann zur Druckerei» verfasst wurde. Wir hoffen mit ihm, dass die Schrift landauf und landab auf Interesse stösst.

Viele Jahrgänge erhältlich

Das Titelbild der Jubiläums-Chronik zeigt Fideris. Sie ist an diversen Verkaufsstellen im Tal zum Preis von 22 Franken erhältlich: Pura Center AG Spar Super Markt Seewis, Bazar Seewis, Volg-Laden St. Antönien, Bäckerei Hitz Küblis und Schiers, Dorfladen Furna, Volg Serneus, Volg Jenaz, Volg Grüsch, Volg Fideris, Volg Saas, Parsenn Drogerie Schiers, Schneiders Schiers, Denner Satellit Klosters, Denner Satellit Küblis, Pany-St. Antönien Tourismus, Geschäftsstelle Pany sowie bei der Gemeindeverwaltung Schiers. Der Verkauf durch die Schulkinder muss aufgrund der Pandemie-Schutzmassnahmen leider erneut ausfallen. Selbstverständlich ist das Nachschlagewerk bei der Druckerei Landquart, Betrieb Schiers, als herausgebendem Verlag erhältlich und kann weiterhin auch abonniert werden. Es sei darauf hingewiesen, dass viele frühere Jahrgänge der Talchronik nachbezogen werden können. Bestellungen unter Telefon 081 328 15 66 oder per E-Mail: info@druckereischiers.ch. Bitte beachten Sie auch das Inserat in dieser Zeitungsausgabe.

H. Wyss