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Anspruchsvolle OpenSunday-Saison geht zu Ende

Das «OpenSunday Landquart» ist gefragt. Bild: zVg
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind die Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten der Kinder stark eingeschränkt. Abgesehen von ein paar Wochen Unterbrechung durfte das «OpenSunday Landquart» mit Schutzkonzept zwar öffnen, die Planung für das Projektmanagement und Hallenteam stellte indes eine Herausforderung dar.

Seit der Lancierung des Projekts können sich die Kinder in Landquart von Oktober bis März immer sonntags am Nachmittag in der Sporthalle Ried treffen und bewegen. Dort finden sie bei den «OpenSunday»-Veranstaltungen ein abwechslungsreiches Sport- und Spielprogramm, gestaltet von einem Hallenteam bestehend aus jungen Erwachsenen und Jugendlichen aus dem Quartier.

Allen Widrigkeiten zum Trotz dürfe das OpenSunday Landquart auf eine geglückte Saison zurückblicken, heisst es in einer Mitteilung. «Corona hat das Angebot zwar beeinflusst, es wurde aber dank des speziellen Geltungsbereichs für Kinder nicht verunmöglicht», so Anes Gracic, Projektmanager des OpenSunday Landquarts. Die ersten Veranstaltungen hätten unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen durchgeführt werden können. «Vor Weihnachten musste das Projekt wegen den verschärften Massnahmen während fünf Wochen pausieren. Die Vorgaben des Bundes wechselten fast wöchentlich und es wurde für alle Beteiligten immer schwieriger die Veranstaltungen unter Berücksichtigung der Richtlinien zu planen. Im neuen Jahr konnte das Projekt in Landquart wieder starten.»

Die Stiftung «IdéeSport» engagiert sich seit 20 Jahren im Bereich Kinder- und Jugendförderung. Bild: zVg

Unterstützung der Gemeinde

Dank der wertvollen Unterstützung von Martin Heim, Gemeinderat Landquart, hätten die ausgefallenen Veranstaltungen im März und April nachgeholt werden können, schreibt Gracic. «Das Projekt stösst auf grosses Interesse. Man sieht es auch an der Beteiligung der Kinder, dass das OpenSunday gefragt ist und genutzt wird. Zudem war es für uns als Gemeinde sehr wichtig, für die Kinder etwas anzubieten. Dies solange wie möglich und unter Einhaltung der Auflagen des Bundes», führt Martin Heim aus.
Damit die Kinder und das Hallenteam vor Ort bestmöglich geschützt waren, beschloss «IdéeSport» diverse Massnahmen und erarbeitete ein Schutzkonzept. Dieses wurde während der Saison immer wieder auf die aktuellen Vorgaben von Bund und Kanton angepasst. «Eine anspruchsvolle Saison geht zu Ende», resümiert Gracic, zeigt sich aber zufrieden. «Dank dem Angebot konnten sich die Kinder in einem geschützten Umfeld sportlich betätigen und den Corona-Alltag vergessen. Das war für mich sehr erfüllend.»

pd/H. Wyss