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Landquart - Igis - Mastrils
18.07.2021
16.07.2021 14:26 Uhr

Conny Schöb: «‹Rock’n’Roll› ist eine Einstellung.»

Auf dieser Bühne stehen seit Kurzem wieder internationale Bands und Newcomer.
Auf dieser Bühne stehen seit Kurzem wieder internationale Bands und Newcomer. Bild: C. Imhof
Im Oktober des vergangenen Jahres hat im Landquarter Ried das Konzertlokal «Connys Rockbar» eröffnet. Der Club wird von Conny Schöb aus Davos geführt und hatte es wie so viele Unternehmen im vergangenen Herbst und Winter nicht leicht.

Kurz nach der Eröffnung musste das Lokal in den Lockdown. Von diesem Zeitpunkt an wurden die gesamten Kosten und Aufwendungen privat aufgebracht. Erst mit den letzten Lockerungen durfte ein beschränkter Betrieb aufgenommen werden. Warum sie trotzdem an ihrem Traum festhält, weshalb sie lieber auf einen eingespielten und familiären Kreis, statt auf einen Massenandrang baut und vieles mehr, lest ihr hier.

Conny Schöb ist erleichtert, dass sie in ihrem Lokal in Landquart wieder öffnen darf. «Wir haben ein bunt gemischtes Programm von wirklich neuen Rockbands über den innovativen Mix aus Schlager und Rock, bis hin zu den Klassikern von kompetenten DJs zusammengestellt. Eigentlich ist für alle Begeisterten des Handwerks mindestens ein Goldstück dabei.» Da sie und ihr Partner mit der Rockbar mitten in der Coronazeit an den Start gegangen sind, durften sie keine Gäste willkommen heissen, was für die gesellige Conny nicht gerade einfach gewesen sei. «Das war und ist immer noch für mich wie für das gesamte Gastgewerbe einfach nur entsetzlich.»

Die Beizerin Conny Schöb hat den Mut nicht verloren. Bild: C. Imhof

Alles für die Musik

Trotzdem hat Conny Schöb nicht aufgegeben und hat vor wenigen Wochen ihr Lokal zum zweiten Mal eröffnet. Es sei vor allem eins gewesen, was sie zum Durchhalten motiviert habe. «Tönt zwar komisch, ist aber so: ‹Rock’n’Roll› ist eine Einstellung und wir danken allen, die dieses Credo mit uns teilen.» In der «Connys Rockbar» könne jede und jeder sich selber sein und kämen internationale Bands genauso wie Newcomer zum Zug. «Dieser familiäre Rahmen, wie auch die persönliche und ‹heimelige› Atmosphäre der Location wird sehr geschätzt.» Da ihre Kapazität auf 80 bis 120 Besucher beschränkt sei, wolle sie den Gästen eine möglichst geile Zeit bieten. Für sie stehe dies im Fokus und nicht dass sie jedes Wochenende eine völlig überlaufene Bude habe.

C. Imhof