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Erfolgreiche 30. Jubiläums-Volksmusik-Ferienwoche

Alphorn-Ständchen vor dem Schlusskonzert mit Samuel Ruh.
Alphorn-Ständchen vor dem Schlusskonzert mit Samuel Ruh. Bild: zVg
Bereits zum 30. Mal stand St. Antönien ganz im Zeichen der Volksmusik. Mit einem fulminanten Schlusskonzert mit qualitativ hochstehenden Darbietungen ging am 16. Juli die 30. Volksmusik-Ferienwoche St. Antönien zu Ende.

Zuvor hiessen die Alphornbläser unter der Leitung des scheidenden Musiklehrers Samuel Ruh die Ehrengäste, Gäste und Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Ständchen herzlich willkommen. Und der Bäuerinnenverein St. Antönien lud zu einem wunderschön zubereiteten Apéro riche ins Foyer des Schulhauses ein. Die grosse Gästeschar war wieder ein Zeichen dafür, dass dieser Anlass lebt. Die St. Antönier Volksmusik-Ferienwoche hat schon lange einen festen Platz in der Schweizer Volksmusik-Szene eingenommen. Glücklicherweise ist es den Organisatoren immer wieder gelungen, renommierte Musik-Lehrpersonen für die Instrumentenkurse und den Jodelgesang zu engagieren.

Beliebte Ferienwoche

Den Auftakt und den Schluss zum Konzert bestritten die Alphornbläser unter der Leitung von Samuel Ruh. In einer kurzen Ansprache überbrachte der Gemeindepräsident, Christian Kasper, die besten Grüsse der Gemeinde und würdigte das 30-jährige Bestehen der Volksmusik-Ferienwoche St. Antönien und gleichzeitig auch die Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einerseits und des Organisationskomitees andererseits. Ernst Flütsch, einer der Initianten der Volksmusik-Ferienwoche St. Antönien und selber auch Schwyzerörgeli-Kursteilnehmer, führte mit Informationen und Anekdoten aus den vergangenen 30 Jahren in gekonnter Manier durch das Programm.

Es würde zu weit führen, alle dargebotenen Musikstücke und Jodellieder aufzuführen. Schon während der ganzen Woche wurden den Zuhörerinnen und Zuhörern mit den vom Montag bis Freitag in allen Lokalen stattgefundenen Stubetä und dem stark besuchten Grillnachmittag in Gafia viele gemütliche und beschwingte Stunden geschenkt. Die Kursteilnehmenden haben das allabendliche Zusammenspiel unter Einbezug aller Instrumente jeweils im vorausgehenden Stubetä-Training geübt. Umso erfolgreicher gestalteten sich deren Auftritte.

Jodelgesang mit Akkordeon-Begleitung (neue Musiklehrerinnen: Hany und Andrea Küttel). Bild: zVg

Engagierte Lehrpersonen

Im Rampenlicht standen einmal mehr die Musiklehrpersonen. Mit ihrem Engagement haben sie zum guten Gelingen der Stubetä und des Schlusskonzertes massgeblich beigetragen. Zum ersten Mal und mit grosser Begeisterung dabei waren Hany und Andrea Küttel, die neuen Musiklehrerinnen für den Jodelgesang. Nach vielen Jahren wurde Samuel Ruh, Musiklehrer Alphorn mit dem besten Dank in würdigem Rahmen verabschiedet. Besondere Anerkennung gebührt Andrea Thöny, der sein persönliches 30-Jahre-Jubiläum als Kontrabass-Lehrer feiern durfte. Sie alle wurden vom Publikum mit grossem Applaus bedacht.

Renato Allenspach mit den Kursteilnehmenden «Steirische Harmonika». Bild: zVg

Mit Rico Cavegn

Zu Besuch war auch der ehemalige Kursteilnehmer, Moderator und zugleich «Heimweh-St. Antönier» Rico Cavegn. Er verstand es einmal mehr, mit seinem im Jahr 2003 im damaligen Hotel Büel entstandenen St. Antönierlied mit dem Schlussteil «…dört hoch in da Berga as schmucks Dörfli trohnt» und dem Refrain «s’isch St. Antönia, grad links hinterm Mond» die Gäste zu begeistern.

Bereichert wurde das diesjährige Programm mit einem Besuch von je zwei Klangstein-Konzerten mit Professor Klaus Fessmann und einem Kollegen und Workshops mit dem Leiter der KlangStein-Akademie Fessmann, Winfried Leibold, in der Heinzenkapelle in Partnun. Prof. Fessmann lehrt an der Universität Mozarteum das Fach Komposition. «Der Klang der Steine ist eine Musik der Erde, das in Klang geformte Gedächtnis dieser Materie», so Fessmann. «Der Klang der Steine hat Auswirkungen auf den Menschen und dem Einsatz derselben für die Gesundheit.»

Die nächste Volksmusik-Ferienwoche wird vom 10. bis 16. Juli 2022 stattfinden. Dem OK ist es ein grosses Anliegen, allen nicht namentlich genannten Personen für das gute Gelingen der diesjährigen Jubiläums-Volksmusik Ferienwoche ganz herzlich zu danken. Mehr Eindrücke zu den Volksmusik-Ferienwochen in St. Antönien gibts unter www.facebook.com zu sehen und zu hören.

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pd