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Das Schulgebäude Plantahof in Landquart ist eröffnet

Bild: Ingo Rasp
Das Band ist durchschnitten: Regierungspräsident Mario Cavigelli und Regierungsrat Marcus Caduff eröffnen das instandgesetzte Schulgebäude Plantahof in Landquart offiziell. Die moderne Schulinfrastruktur ist für die Landwirtschaft in Graubünden von grosser Bedeutung.

Der Plantahof in Landquart hat als landwirtschaftliches Kompetenzzentrum eine führende Stellung in der Deutschschweiz und besitzt als Bildungs- und Beratungsinstitution eine überregionale Bedeutung. Das Areal des Plantahofs ist über viele Jahrzehnte gewachsen und umfasst heute rund 20 Bauten. Nebst den organisatorischen und betrieblichen Entwicklungen sind die Bauten laufend zu erneuern und den neuen Anforderungen anzupassen. So wurde das Schulgebäude in den vergangenen zwei Jahren und innerhalb des Verpflichtungskredites in der Höhe von 13,4 Millionen Franken instandgesetzt.

« Das Gesamtprojekt umfasste die Instandsetzung der Gebäudehülle und des Innenausbaus, den Ersatz der Haustechnik und die Umsetzung der geltenden gesetzlichen Anforderungen.»

In neuem Glanz

Nach über 50‑jähriger Nutzung zeigte die bestehende Bausubstanz einen entsprechend hohen Erneuerungsbedarf. Das Gesamtprojekt umfasste die Instandsetzung der Gebäudehülle und des Innenausbaus, den Ersatz der Haustechnik und die Umsetzung der geltenden gesetzlichen Anforderungen. Zentral für die Bauaufgabe waren die Auseinandersetzung und der Umgang mit dem bestehenden Gebäude. Die baulichen Eingriffe erfolgten in Abhängigkeit der vorhandenen Gebäudesubstanz und reichen teilweise bis auf den Rohbau. Aufgrund der mit Bedacht getätigten Massnahmen war es möglich, die Strukturen des Bestandes zu erhalten und zu ergänzen. Die Qualitäten des alten Gebäudes wurden gestärkt und es erscheint in neuem Glanz. Die aufgewerteten Schulräumlichkeiten und das damit einhergehende benutzerspezifische Raumangebot bringt dem Plantahof und seinen Lernenden einen grossen Mehrwert.

Bild: Ingo Rasp

Design am Bau

In den lichtdurchfluteten Korridoren ist auf jedem Geschoss ein Trinkbrunnen platziert. Die drei Brunnen wurden von verschiedenen Autoren entworfen und umgesetzt. Neben dem Element Wasser stand die Verbindung von Design und Handwerk im Zentrum der kunsthandwerklichen Arbeiten. Zum einen thematisieren sie einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser und zum andern dienen sie den Schülerinnen und Schüler als Trinkbrunnen mit lokalem Bündner Quellwasser.

«Die drei einladenden Zugänge und ein zentral gelegener Aufzug garantieren die barrierefreie Erreichbarkeit der Schulräume und sind für den Plantahof eine wesentliche Betriebserleichterung.»

Zukunftsorientierte Infrastruktur

Mit der Instandsetzung wird die Nutzung der Infrastruktur für den nächsten Gebäudelebenszyklus sichergestellt. Das Objekt ist energetisch wie technisch wieder auf dem neuesten Stand und entspricht den aktuellen Normen und Bedürfnissen. Die drei einladenden Zugänge und ein zentral gelegener Aufzug garantieren die barrierefreie Erreichbarkeit der Schulräume und sind für den Plantahof eine wesentliche Betriebserleichterung. Die Klassenzimmer sind lernfördernd gestaltet, aktiv belüftet und mit moderner Medientechnik ausgestattet. Es stehen zudem Gruppenräume für Teamarbeiten, ein Kochstudio mit Theorieraum für den Hauswirtschaftsunterricht und Arbeitsräume für die praxisnahe Ausbildung zur Verfügung. Die neue Infrastruktur eröffnet dem Plantahof attraktive Perspektiven in der Aus- und Weiterbildung der jungen Bauerngeneration.

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pd