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Schiers
16.10.2021

Mit neuer CD Jung und Alt begeistern

Pius Mareischen hat zur neuen CD auch ein Notenbuch veröffentlicht.
Pius Mareischen hat zur neuen CD auch ein Notenbuch veröffentlicht. Bild: C. Imhof
Vor kurzem hat der Schierser Panflötenspieler Pius Mareischen sein zweites Album mit dem Titel «Panflöten – Träume» veröffentlicht. Zusätzlich zu der CD hat der in Landquart Aufgewachsene ein Notenbuch verfasst, welches möglich machen soll, die 19 neuen Melodien selber zu erlernen.

Der Klang der Panflöte begeistert Pius Mareischen seit seiner Jugend. Seit elf Jahren spielt er selbst dieses faszinierende Instrument. «Es ist wahnsinnig vielseitig. Auf der Panflöte kann man wirklich alles spielen, egal ob Volksmusik, Pop, Klassik oder Blues.» Trotz der grossen Einsatzmöglichkeiten, die sein Arbeitsgerät mit sich bringt, gebe es schon gewisse Besonderheiten. «Beim Spielen sieht man das Instrument nicht. Man muss die Rohre und die Abstände richtig erfühlen. Trotzdem kann man in jedem Alter dieses Instrument lernen. Es ist so ähnlich, wie wenn man in eine leere Glasflasche bläst und so einen Ton erzeugt.» Er habe das Glück gehabt, beim Pionier Jöri Murk, der vor 40 Jahren die Panflöte in der Schweiz populär gemacht hat, das Handwerk gelernt zu haben. Dieser habe ihn über die Jahre vom Schüler zum Lehrer reifen lassen.

Die etwas anderen Lieder

Vor sechs Jahren wollte Mareischen seiner Leidenschaft Tribut zollen und hat bei Robert Disch in Conters seine erste CD aufgenommen. Diese habe in der breiten Hörerschaft viel Freude ausgelöst, und bei den Panflötenspieler:innen das Interesse geweckt. Während des Lockdowns, als das Musizieren in der Gruppe nicht mehr erlaubt war, habe der Schierser deshalb den Entschluss gefasst, nochmals ins Studio zu gehen. Auch, wenn das Instrument das gleiche bleibt, es ist doch einiges anders bei der aktuellen Produktion. «Auch ich habe mich weiterentwickelt und das ist bei den Aufnahmen im Tonstudio eingeflossen. Ausserdem bin ich von den populären Panflötenklassikern ein wenig weggekommen und habe versucht, andere schöne Melodien aufzunehmen.» Dies scheint ihm ganz gut gelungen zu sein, denn anstatt Klassikern wie «Der einsame Hirte» und «El Condor Pasa» finden sich auf seiner neuen CD Titel wie das rhythmische «Besame mucho» oder auch der Schweizer Traditional «Am Himmel staht es Sternli».

Die Begeisterung weiterreichen

Zu der CD gebe es ausserdem noch ein Notenbuch, welches Pius Mareischen selber geschrieben hat, wie er sagt. «Panflötenschüler wollten die Musik von der ersten CD auch spielen und so entstand nachträglich ein Notenheft. Aus diesem Grund wollte ich es dieses Mal nicht bloss bei der CD belassen und gleich direkt das gesamte Paket anbieten.» Mit diesem Projekt werde somit eine breite Zielgruppe angesprochen, einerseits die Liebhaber von Panflötenmusik und anderseits Musiker mit neuer Panflötenliteratur, erklärt Mareischen, der hauptberuflich als medizinischer Masseur tätig ist. Seine Begeisterung für die Materie ist irgendwie ansteckend und wenn man sieht, wie seine Augen strahlen, wenn er von der Panflöte spricht, möchte man das Ganze am liebsten gleich auch selbst ausprobieren. Somit hat er zumindest bei uns in der Redaktion sein erklärtes Ziel mit dem Gespräch und Zeigen von ein paar musikalischen Hörproben definitiv erreicht. Die CD kann bei Pius Mareischen direkt bezogen werden piusmareischen@bluewin.ch, Telefon 079 627 70 44.

C. Imhof