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Schiers
27.10.2021

Aktivriege des BTV Schiers auf Turnfahrt

Die Aktivriege des BTV Schiers genoss die Turnfahrt  im Zürcher Oberland.
Die Aktivriege des BTV Schiers genoss die Turnfahrt im Zürcher Oberland. Bild: zVg
Mit rekordverdächtiger Teilnehmerzahl von 23 Turnerinnen und Turnern startete unsere Reise am Samstagmorgen erwartungsvoll mit der RhB ins «Fürschloss».

Der Umstieg auf die SBB Richtung Zürich liess manchen von uns befürchten, dass die Sonnencrème vergebens eingepackt wurde. Ausgestiegen in Islikon, einem Dörfchen unmittelbar an der zürcherisch-thurgauischen Grenze, ging das Werweisen so richtig los, was uns in diesem «Kaff» wohl erwarten würde. Doch schon nach wenigen Schritten verriet der am Horizont in Erscheinung tretende Lift über dem grossen Wasserbecken, warum die Badehosen auf der Packliste standen.

Ausgestattet mit Neoprenanzug, Helm und Wakeboard liessen wir uns im «Lieni Park» bis in den späten Nachmittag hinein abwechslungsweise über das Wasser ziehen. Während für die einen die Luft nach mühseligen «Auftauchversuchen» raus war, wagten sich andere zuletzt sogar über die Wasserschanze, so dass am Ende des Tages gewiss eines jeden Nase mindestens einmal mit Wasser gefüllt war. Dazwischen liess sich die Zeit bei unterdessen herrlichem Wetter mit Beachvolley vertreiben.

Sichtlich gezeichnet von den sportlichen Aktivitäten folgte die letzte Tagesetappe mit dem Ziel Hörnlihaus, unserer Unterkunft oberhalb von Steg im Tösstal. Hier liessen wir den erlebnisreichen Tag mit einem feinen Nachtessen und gemeinsamen Spielen ausklingen, wobei der Pingpong-Tisch und die Luzgläser bis in die frühen Morgenstunden herhalten mussten.

Bei dichtem Nebel verliessen wir am Sonntagmorgen die Hütte talwärts. Es folgte eine kurze Zugfahrt nach Wald, wo wir den Weg zum Bachtel, einem bekannten Ausfluggipfel im Zürcher Oberland, unter die Füsse nahmen. Eine kleine Gruppe liess sich den Abstecher zum «Bachtelspalt» nicht entgehen, während der Rest schnurstracks dem «Spachtelhalt» entgegen stieg. Da sich der Nebel bis zur Gipfelankunft noch nicht aufgelöst hatte, zogen die meisten die warme Restaurantstube der eingepackten «Spiess» vor. Und siehe da, auf dem Abstieg Richtung Hinwil zeigte sich die Sonne doch noch, womit wir das Zürcher Oberland umsomehr in bester Erinnerung behalten werden. Herzlichen Dank Räf und Ursin für die tadellose Organisation!

pd