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Kanton
16.11.2021
16.11.2021 15:01 Uhr

Bündner Contact Tracing am Anschlag

Zu viele positive Fälle: Infizierte mussten in Graubünden bis zu drei Tage auf die Benachrichtigung durch das Contact Tracing warten. (Archivbild)
Zu viele positive Fälle: Infizierte mussten in Graubünden bis zu drei Tage auf die Benachrichtigung durch das Contact Tracing warten. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY
Das Bündner Contact Tracing kann zur Zeit mit den rasch steigenden Corona-Infektionszahlen nicht Schritt halten. Letzte Woche waren die Contact Tracer bis zu 300 Fälle im Rückstand.

Das Contact Tracing konnte positiv Getestete nicht mehr am gleichen Tag informieren, wie Rudolf Leuthold, Leiter des kantonalen Gesundheitsamtes, am Dienstagmittag gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF sagte. "Es gab Personen, die zwei bis drei Tage warten mussten oder ganz vergessen gingen", erklärte er.

Der Kanton hat nun wieder den Zivilschutz aufgeboten und verstärkt das Contact Tracing personell. Bis Ende Woche will man die Situation wieder im Griff haben.

vilan24/Keystone-SDA