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Christian Kasper: «Wir gehen den eingeschlagenen Weg konsequent weiter»

Bild: zVg
Zum neuen Jahr wollten wir es genauer wissen und haben allen Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten in der P&H-Region ein paar Fragen zukommen lassen. Wir wollten ihnen so die Möglichkeit geben, für einmal direkt mit dem Volk zu sprechen und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen. Als bereits Dreizehnter zu Wort kommt der Luzeiner Gemeindepräsident Christian Kasper.

Was wünschen Sie sich für Ihre Gemeinde im kommenden Jahr?
Wir sollten im 2022 zur Normalität zurückkehren können, dabei ist der Präsenzunterricht an den Schulen zentral. Der Umgang unter- und miteinander wird im laufenden Jahr noch wichtiger denn je, sich mit Anstand und Respekt zu begegnen ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. In diesem Jahr sind umfangreiche Ausbauarbeiten am Wasserversorgungsnetz geplant mit welchem die Versorgungsicherheit über weitere Gebiete der Gemeinde Luzein auch ausserhalb der Bauzone bei Trockenheit gesichert werden. Im Endausbau sollten das Trinkwasser von Partnun via St. Antönien und Pany bis Luzein/Dalvazza und Buchen/Lunden fliessen. In diesem Zusammenhang wünsche wir uns einen zügigen Bauablauf.

Wo sehen Sie in Ihrer Gemeinde noch Handlungsbedarf?
Im neuen Jahr gibt es einiges zu tun, die Arbeit geht uns vorerst nicht aus. Wir müssen die Ortsplanung angehen, in diesem Zusammenhang sollten wir auch versuchen Bauland für einheimische zu schaffen. Der ÖV wurde in den letzten zwei Jahren massiv ausgebaut, bei den Bushaltestellen in Putz und St. Antönien Platz werden die Arbeiten an den behindertengerechten Bushaltestellen abgeschlossen in Luzein und Lunden läuft die Planung auf Hochdruck. Das zunehmende Verkehrsaufkommen mit den begrenzten Parkierungsmöglichkeiten erfordert eine umsteigen auf den ÖV und eine Lenkung vom Individualverkehr. Weiter geht demnächst ein Polizeigesetz in die Vernehmlassung.

Was unternimmt Ihre Gemeinde, um auch junge Familien anzulocken?
Die Gemeinde Luzein hat in den vergangenen Jahren einiges richtig gemacht. Ich denke dabei an den Ausbau im ÖV, ein attraktives Schulsystem mit Mittagstisch und Mittagsbetreuung, die massive Senkung der Einkommenssteuern auf 85%, wir bewegen uns auf einem guten Niveau welches längerfristig beibehalten wird. In unseren Dörfern können verschiedene Wünsche und Interessen erfüllt werden.

Was gefällt Ihnen an ihrer Aufgabe als Gemeindepräsident am besten?
Wenn ich als «Macher» etwas bewegen kann und dabei meine Arbeit für die Gemeinde geschätzt wird. Die Zusammenarbeit mit den Gemeindepräsidenten*innen in den benachbarten Gemeinden und in der Region.

Christian Imhof